Die ersten bleibenden Bewohner des Riesengebirges waren Bergmänner und Holzfäller, die schon in der mitte des 16. Jahrhunderts hierher kamen. Sie suchten Gesteine und holzten Bäume für den Bedarf der Silbergruben in Kutná Hora. Nach dem Beenden der grossen Baumholzung verliess ein Teil der Holzfäller Pec. Auf den freien Stellen bauten sie dann ihre Häuser und fingen an mit bewirtschaften. Die Namen dieser Enklaven erinnern uns auch jetzt an diese Menschen.
Im 17. Jahrhundert können wir als Zeit der Entstehung von der Richterbaude nenen. Am Anfang standen hier nur Sommerbauden, wohin die Herden in den kurzen Sommermonaten ausgetrieben worden sind. Gleichzeitig wurde hier das heu getrocknet. Die Bauden waren sehr schlicht, nur ein Wohnraum, Abstellkkammer und Küche. Der grösste Teil war der Stall und Boden zum Heu trocknen.
Die eigene Richterbaude wurde erst im Jahr 1830 von Stephan Bönsch aus Velká Úpa zum vergrössern seiner Herde erbaut. Später hat der Enkel Wilhelm Bonsch die Baude der Ausbreitung des Tourismus reagiert und die Baude vergrössert.
Am Ende des vorvergangenem Jahrhunderts hat die Richterbaude nicht mehr als Stall gedient, aber Gaststätte und Herberge. Am Anfang des letzten Jahrhunderts begann der ganzjährige Betrieb.
Noch vor dem erstem Weltkrieg ersetzte die ursprüngliche Baude eine grössere mit 50 Übernachtungsplätzen in 18 Zimmern. Lange Zeit gehörte die Baude der GmBh der Gebrüder Bönsch, die unter anderem auch die Wiesenbaude besitzten. Im Jahr 1938 verbrannte die ganze Baude, aber noch im Laufe des Krieges wurde sie wieder neu erbaut.
Nach dem zweitem Weltkrieg wurde die Gaststätte und die gesamte Wirtschaft konfisziert und der ganze Besitz kam in die Hände des Volksverwalter Jan Duben. im Jahr 1946 bakam die Baude die Handelsakademie des Dr. Beneš aus Prag und seit dem Jahr 1950 ist der Inhaber das Schulministerium.